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Paderborner wegen bandenmäßigen Betrugs vor Gericht

Ein Paderborner muss sich ab heute (Fr., 19.09.) zusammen mit sieben weiteren Angeklagten wegen des Verdachts des bandenmäßigen Betrugs vor dem Bielefelder Landgericht verantworten. Der 55-Jährige soll bei Immobiliengeschäften als Vermittler aufgetreten sein. 

Die Bande soll ihren gutgläubigen Kunden versprochen haben, Grundstücke und Immobilien trotz eigener Schulden kaufen zu können. Das dafür nötige Eigenkapital, so das Versprechen, werde von dem Unternehmen besorgt und auch die Schulden vorher getilgt. 

Die Bande soll die Banken dann über den Wert der kreditfinanzierten Immobilien getäuscht haben, weil sie unter anderem die Schulden des Immobilienkäufers auf den Wert der Immobilie draufgeschlagen habe. Somit war der Gegenwert der Immobilie niedriger als das Darlehen. 

Den Banken soll dadurch Schaden entstanden sein. Der 55-jährige Paderborner soll für seine Rolle als Vermittler fast 40.000 Euro Provision erhalten haben. Ein Urteil soll es im März 2026 geben.