Polizei im Hochstift sieht kein Problem mit K.O.-Tropfen - hohe Dunkelziffer?
Kurz das Getränk aus den Augen gelassen und es kann zu spät sein: K.O.-Tropfen sind bundesweit eine Gefahr, besonders im Nachtleben. Auf Radio Hochstift-Nachfrage sind der Polizei Paderborn und Höxter kaum Fälle bekannt. Die Paderborner Beamten sprechen von 14 Verdachtsfällen in den letzten zwei Jahren.
Laut Paderborner Polizei hat sich da der Verdacht auf „klassische K.O.-Tropfen“ nicht erhärtet. In vielen Fällen würde die Wirkung von Alkohol, besonders in Mischgetränken, unterschätzt.
Auch die Höxteraner Polizei hat keine nachgewiesenen Fälle vorliegen. Sie weist aber auf die mögliche Dunkelziffer hin. Beide Behörden betonen, dass Getränke nie ohne Aufsicht stehen sollten und man im Zweifelsfall schnell Polizei oder Rettungsdienst rufen soll.
Typische Symptome findet ihr auf unserer Sonderseite. Der Kreis Paderborn ist zu Libori wieder mit einem Team in der Stadt vertreten. Es verteilt Infozettel und Giveaways, um die Menschen für das Thema K.O.-Tropfen zu sensibilisieren.
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