Skip to main content

Posse in Warburg: CDU wirbt für Stichwahl, die es nicht gibt

Foto: Neue Westfälische, Dieter Scholz

Kurz nach der Kommunalwahl sorgt die Warburger CDU mit einer Posse für Gesprächsstoff: Auf großflächigen Plakaten wird in der Stadt für eine Stichwahl geworben, die es aber gar nicht geben wird. 

Die Wählerinnen und Wähler werden darauf aufgefordert, für den christdemokratischen Bewerber Hubertus Kuhaupt zu stimmen. 

Überraschend hatte der Amtsinhaber Tobias Scherf schon in der ersten Runde eine absolute Mehrheit erreicht. Deshalb steht längst fest: Scherf bleibt Bürgermeister. Kuhaupt ist also längst aus dem Rennen und will sich jetzt ganz aus der Politik zurückziehen. 

Die Warburger CDU war aber offenbar im Vorfeld so fest von einer Stichwahl ausgegangen, dass sie schon die Aufträge für Stichwahl-Plakate erteilt hatte. Die Agentur handelte nach dem Motto „Auftrag ist Auftrag“ und hing die Werbung aus, obwohl es gar keine Stichwahl gibt. 

Vom CDU-Stadtverband hieß es auf Radio Hochstift-Anfrage, man habe sich jetzt darauf geeinigt, dass die Plakate abgehängt werden. Auf den Kosten bleibe man aber wohl sitzen.

Die Neue Westfälische berichtete zuerst.