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Prozess gegen mutmaßlichen Paderborner IS-Unterstützer beginnt

Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf steht ab heute (Do., 11.09.) ein Mann aus Paderborn. Dem Iraner wird unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland vorgeworfen. 

Es geht um den Islamischen Staat. Die Terrororganisation soll der 26-jährige Paderborner unter anderem mit mehreren hundert Euro unterstützt haben. 

Außerdem soll er sich laut der Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf in Telegram-Gruppen über das Bauen von Bomben informiert haben. Dabei kamen unter anderem die Begriffe „Chemische Explosionen", „Kernwaffenexplosion", „Zündschnur" und ,,Elektroschocker" vor. 

Der Mann wurde im Oktober nach Razzien in Wohnungen und einem Hotel im Kreis Paderborn am Flughafen in Hannover festgenommen. Von dort habe er über die Türkei nach Syrien reisen wollen, um sich da dem IS anzuschließen. Bei einer Verurteilung vor dem OLG Düsseldorf könnte der Paderborner bis zu zehn Jahre ins Gefängnis kommen.