Prozess um mutmaßlichen IS-Anhänger aus Paderborn: Anwältin bestreitet Vorwürfe
Zum Auftakt des Terrorprozesses gegen einen Paderborner hat dessen Verteidigerin eine Erklärung abgegeben. Darin widerspricht sie vehement der Anklage.
Ihr Mandant habe nicht die Absicht gehabt, zum Islamischen Staat zu reisen und auch keinen Anschlag geplant, so die Verteidigerin vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Sein Lebensstil in Deutschland sei außerdem das Gegenteil des Lebensstils eines Islamisten gewesen.
Die Überweisung an eine gefangene IS-Witwe räume der Paderborner zwar ein – dabei sei es ihm aber nur um Hilfe für deren kleine Kinder gegangen.
Hintergrund: Der Iraner wurde im Oktober vergangenen Jahres am Flughafen in Hannover festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem die Vorbereitung eines Terroranschlags vor.
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