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Prügelei unter Handballern in Willingen: Paderborner muss zahlen

Ein handfester Streit unter Handballern ist vor dem Paderborner Landgericht aufgearbeitet worden. In einem Zivilprozess gingen die beiden beteiligten Männer am Ende einen Vergleich ein. Hintergrund war eine Schlägerei in Willingen im Sommer vergangenen Jahres.

Dort traf die Mannschaft des Klägers aus dem Kreis Gütersloh auf etliche Handballer einer Mannschaft um einen Paderborner. Die Gruppen kannten sich und gingen sogar zunächst gemeinsam zum Hotel. Im weiteren Verlauf entwickelte sich aber eine Schlägerei. 

Laut des Handballers aus dem Kreis Gütersloh habe der Paderborner plötzlich und grundlos auf ihn eingeschlagen, sodass er bewusstlos zu Boden gegangen sei. Durch die Verletzungen habe er vier Monate nicht arbeiten können. Der Paderborner widersprach: Er sei zuerst geschlagen worden. Er stimmte aber zu, 5.500 Euro an das Opfer zu zahlen.