Rund 33,5 Millionen Euro Förderung für interkommunales Gewerbegebiet in Borchen
Die Gemeinde Borchen bekommt Fördergelder in Höhe von rund 33,5 Millionen Euro vom Land NRW für das interkommunale Gewerbegebiet „Im Klee“. Insgesamt soll es knapp 54 Millionen Euro kosten.
Das Industriegebiet sei eines der wichtigsten in OWL, so das Land. Die Gemeinde Borchen erhofft sich rund 1.200 neue Arbeitsplätze.
Das interkommunale Gewerbegebiet „Im Klee“ ist circa 36 Hektar groß und liegt südlich von Borchen-Alfen. Die nächste Wohnbebauung befindet sich etwa 200 Meter entfernt, direkt daneben sind schon Gewerbebetriebe.
Im neuen interkommunalen Gewerbegebiet sollen sich mittelgroße Betriebe, aber auch Unternehmen mit einem großen Flächenbedarf ansiedeln.
In etwa einem Jahr soll die Vermarktung der Grundstücke beginnen – Anfang 2029 sollen die Flächen zur Verfügung stehen.
Die Kosten teilen sich die Gemeinde Borchen mit knapp 65 Prozent und die Stadt Paderborn mit etwa 35 Prozent.
Weitere Details zum Projekt “Im Klee”:
Die Fläche liegt im südlichen Bereich der Gemarkung Alfen zwischen der Landstraße L756, der Kreisstraße K21 und den Straßen „Judenweg“, „Am Kleeberg“ und dem „Schorenweg“.
Die Gemeinde Borchen erhofft sich zu Beginn rund 25 Millionen Euro Erst-Investitionen der Unternehmen, dann drei Millionen jährlich.
Das interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet wird in drei Plateaus erschlossen. Das nördliche Plateau 1 soll für die Ansiedlung von mittelgroßen Gewerbe- und Industriebetrieben dienen. Hierzu sind vier Teilgrundstücke von 1 ha bis 1,7 ha vorgesehen. Insgesamt entstehen auf diesem Plateau 5,58 ha Gewerbefläche für die Unternehmensansiedlung. Aufgrund der Erschließung mit einer Stichstraße ist hier die Ansiedlung mehrerer Betriebe mit durchschnittlichem Flächenbedarf möglich.
Das mittlere Plateau 2 mit circa 14,95 ha ist als größte zusammenhängende Fläche für die Ansiedlung von flächenintensiven Unternehmen mit großen zusammenhängenden Produktionsprozessen vorgesehen. In der Flächenplanung sind hier zwei separate Grundstücke von 5 ha und 9 ha vorgesehen. Hiermit kann auf diesem Plateau insgesamt auch den Bedürfnissen der größten Ansiedlungsvorhaben entsprochen werden.
Das südliche Plateau 3 ist unmittelbar an das Verkehrsnetz angeschlossen und soll mit Teilflächen von 2,1 bis 3,5 ha an Unternehmen veräußert werden. Dabei entstehen Gewerbeflächen von circa 8,75 ha.
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