Shamonda-Virus erstmals im Kreis Höxter nachgewiesen - Rinder-Krankheit unbedenklich für Menschen
Anfang August wurde er erstmals in Deutschland nachgewiesen, jetzt hat sich erstmals nachweislich ein Rind im Kreis Höxter mit dem Shamonda-Virus infiziert. Die Krankheit kam bisher vereinzelt in Afrika und Asien vor, seit dem Sommer verbreitet sich auch eine Variante in Europa.
Das Shamonda-Virus wird von Stechmücken übertragen und ist nach aktuellem Kenntnisstand für Menschen völlig ungefährlich. Auch der Verzehr von Milchprodukten und Fleisch ist unbedenklich.
Da es noch so neu ist, ist der Stand der Wissenschaft aber noch sehr gering: Es gibt keine Impfstoffe für Rinder. Die einzige Möglichkeit für Landwirte, ihre Tiere zu schützen, ist mit Insektenabwehrmitteln.
Wenn eine Kuh infiziert ist, bekommt sie Fieber und Durchfall, hat keine Lust zu Fressen und gibt weniger Milch. Gefährlich ist das Shamonda-Virus vor allem für tragende Tiere, da ihre Kälber schwere Schäden davontragen können und meistens überlebens-unfähig sind.
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