Sieben Jahre Haft nach Raubüberfall auf Paderborner Juwelier
Fünf Jahre nach einem Überfall auf einen Paderborner Juwelier hat das Landgericht das Urteil für den dritten Beteiligten verkündet. Er hat am Nachmittag (28.10.) eine siebenjährige Haftstrafe erhalten.
Vor Gericht hatte der 42-Jährige ein Geständnis abgelegt. Allerdings war Leugnen auch kaum möglich, da es eindeutige Videoaufnahmen der Tat gibt.
Gemeinsam mit zwei Frauen hatte der Angeklagte den Juwelier im Herbst 2020 mit Elektroschockern und Handfesseln gequält. Der brutale Angriff dauerte etwa zehn Minuten.
Der heute 69-jährige Besitzer sagte, es sei der schlimmste aller sieben Raubzüge auf ihn gewesen. Eine Entschuldigung des Angeklagten lehnte er ab.
Nach der Tat hatte sich der jetzt verurteilte Mann zunächst nach Griechenland abgesetzt und arbeitete dann in Frankreich, wo die Polizei ihn in diesem Jahr festnehmen konnte. Wenn drei Viertel der Strafe verbüßt sind, wird er in seine Heimat Georgien abgeschoben.
Das Trio erbeutete damals Schmuck im Wert von 18.000 Euro. Die beteiligten Frauen wurden schon kurz nach der Tat gefasst und vor vier Jahren verurteilt worden. Sie erhielten jeweils mehr als sechs Jahre Haft.
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