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Stadt Höxter beharrt bei "Trauer-Bank" in Lütmarsen auf Statuten

Symbolbild

In Höxter-Lütmarsen ärgert sich die Familie der 2023 im Alter von 13 Jahren gestorbenen Marie über das Vorgehen der Stadt. Ihr Vater hat – um mit der Trauer umgehen zu können – eine Trauerbank für seine Tochter gebaut und auf dem örtlichen Friedhof aufgestellt. Die Stadt hat die Familie aber aufgefordert, die Bank wieder abzubauen. 

Der Fall von Marie war seinerzeit durch die Presse gegangen. Als sie bereits schwer krank war, hatte sich der Verein Brückenbauer:Innen dafür eingesetzt, dass sie noch eine Reise mit der Aida machen konnte. 

Die Trauerbank wurde von der Familie mehrfach um den Todestag der Tochter herum auf dem Friedhof aufgestellt. Auf Radio Hochstift-Anfrage äußerte die Stadt Höxter zwar Verständnis für den Wunsch der Angehörigen, dem Mädchen in besonderer Weise zu gedenken. Die Friedhofssatzung erlaube aber das Aufstellen privater Bänke nicht. Auf den Friedhöfen gäbe es bereits TÜV-zertifizierte Bänke, die "keine Behinderung bei den Pflegearbeiten" darstellten. 

Bei dieser Regelung werde es auch bleiben.