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Steinheimer soll Nazi-Sekte "Artgemeinschaft" weitergeführt haben

Symbolbild

Weil eine verbotene Nazi-Sekte offenbar weiter besteht, gab es am Donnerstag (27.08.) bundesweit Durchsuchungen. Auch ein Steinheimer soll mit dem Fall zu tun haben. Es geht um die sogenannte "Artgemeinschaft".

Das ist eine rechtsextreme Organisation, die in den 1950er Jahren gegründet wurde. Die Mitglieder trafen sich regelmäßig, um den Nachwuchs ideologisch zu schulen. Laut den Behörden soll das Ziel der Nazi-Sekte sein, die eigene “Art” zu fördern, was mit dem Begriff “Rasse” gleichzusetzen sei. 

Der Ursprung der Ermittlungen lag laut der Agentur dpa in NRW. Ein Ehepaar aus Horn-Bad Meinberg und ein Steinheimer hatten offenbar Mitte Juni in Sachsen-Anhalt an einer sogenannten Sonnenwendfeier teilgenommen – einem Feiertag der Neonazi-Szene. 

Laut einer früheren dpa-Mitteilung fand unter anderem auch in Steinheim eine Durchsuchung statt. Die Agentur zog die Meldung aber später zurück – und auch die zuständige Staatsanwaltschaft wollte die Info nicht bestätigen.