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Streit um Borchener Hagebölling-Kunstwerk vor Gericht

Ein Streit zwischen der Gemeinde Borchen und dem Paderborner Künstler Wilfried Hagebölling landet vor Gericht. Eine Zivilkammer des Bielefelder Landgerichts verhandelt den Fall heute in einer Woche  (Fr., 07.11., 11 Uhr). Es geht um ein teilweise verschwundenes Kunstwerk.

Künstler Wilfried Hagebölling verlangt von der Gemeinde Borchen eine Entschädigung – bisher konnten sich beide Seiten nicht einigen. Der 84-Jährige sagt, dass die Kommune ein Kunstwerk an der heutigen Altenauschule zerstört und sein Urheberrecht missachtet habe. Dafür habe sich die Gemeinde nicht einmal entschuldigt. 

Nach Informationen des Westfalenblattes geht es um ein mehrteiliges Ensemble, von dem nur eine große Stahlskulptur übrig ist (Foto). Das künstlerisch gestaltete Treppenhaus und der Pausenhof seien ohne Erlaubnis verändert worden, eine kleinere Stahlskulptur komplett verschwunden. 

Die Gemeinde Borchen lehnt eine Entschädigung ab. Sie entgegnet auch, dass sie sich beim Künstler entschuldigt habe.