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Tiefe Löcher in den Haushalten von Höxter, Bad Wünnenberg und Lichtenau

Bad Wünnenbergs Bürgermeisterin Ulla Berhorst-Schäfers und Kämmerer Friedhelm Wächter mit dem Finanzplan für 2026

Die finanzielle Lage vieler Kommunen im Hochstift ist und bleibt angespannt. Am Abend sind die Finanzpläne für das kommende Jahr Thema in weiteren Räten gewesen. 

Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann beschreibt die Situation sogar als dramatisch. Für das kommende Jahr klafft im Haushalt der Kreisstadt ein Loch von 25 Millionen Euro. Die Stadt hat wenig bis gar keinen Spielraum mehr, weil sie sich in der Haushaltssicherung befindet. Die Erhöhung der Grundsteuern ist ein Weg, mehr Geld in die Kasse zu bekommen. 

In Bad Wünnenberg sieht die Lage noch ein bisschen besser aus. Immerhin kann die Kurstadt das Haushaltsminus von gut 4,5 Millionen Euro noch aus der Rücklage ausgleichen. Aber auch hier werden die Grundsteuern leicht angehoben. 

Eingebracht wurde der Haushalt am Abend auch in Lichtenau. Hier ist das Loch 4,1 Millionen Euro tief – die Energiestadt kann es aber stopfen.

Alle drei Kommunen warnen davor, dass es strukturelle Veränderungen zwischen Bund, Land und Kommunen geben müsse, um die Situation zu verbessern.