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Tötungsdelikt Elsen: Psychiatrie statt Gefängnis für den Mörder

Foto: Ralph Meyer/NW

Um die Allgemeinheit vor ihm zu schützen, muss ein Mann aus Paderborn-Elsen für, höchstwahrscheinlich, sehr lange Zeit in die Psychiatrie. Das hat jetzt das Paderborner Landgericht entschieden. 

Der 23-Jährige hatte im August des vergangenen Jahres seine Lebensgefährtin umgebracht - und zwar auf bestialische Art und Weise. Der Elsener hatte die 21-Jährige heftig gewürgt, ihren Oberkörper mit einem Hammer misshandelt und ihr dann eine Schere in den Hals gestochen. Knapp einen Tag später rief der Mann dann selbst Polizei und Rettungsdienst. 

Im Rahmen des Prozesses stellte ein psychiatrischer Gutachter fest, dass der Angeklagte an einer paranoiden Schizophrenie leidet. Nach Angaben seiner Anwältin habe der 23-Jährige gedacht, er müsse den Teufel aus seiner Lebensgefährtin vertreiben. 

Auch im Gefängnis zeigte der junge Mann schwere Zwangshandlungen – etwa als er so lange mit einem Metalltablett auf einen Tisch eindrosch, bis seine Hände bluteten. 

Für ihn geht es jetzt auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie.