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Trüb-braune Gunne in Sande: keine Umweltgefahr

(Symbolfoto)

Die Kreisverwaltung Paderborn beruhigt Anwohner der Gunne in Paderborn-Sande. Es geht um eine mögliche Verschmutzung des Baches im Bereich Bentfelder Straße. Nach Angaben der Behörde besteht keine Gefahr für die Umwelt. 

Anwohner der Gunne in Sande haben sich bei Radio Hochstift gemeldet: Seit Wochen fließe lehmbraunes Wasser in dem Bach, der später in die Lippe mündet. Zum Teil seien auch Ölschlieren zu sehen, darunter würden Natur und Tiere leiden. 

Die Kreisverwaltung antwortet auf unsere Anfrage, die trübe Brühe sei durch feinste Schwebstoffe aus Lehm und Ton entstanden. Auslöser war ein kaputtes Schöpfrad in einem Kieswerk in der Nähe. Mittlerweile sei der Defekt behoben. 

Deshalb müsste das Wasser der Gunne in Sande bald wieder klar sein. Die Sedimente sammeln sich zurzeit in einem Strudelloch und sollen dort entfernt werden. Einen Ölfilm hätten die Kontrolleure nicht entdeckt.


Ausgangspunkt unserer Recherche zu diesem Thema war ein anonymer Hinweis. Ihr möchtet auch auf einen Missstand im Hochstift hinweisen? Nutzt gerne unser Radio Hochstift-Formular für anonyme Hinweise