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Unfall durch Wallfahrt? Pferdehalter fordert Schadensersatz vom Paderborner Erzbistum

Symbolbild

Der Halter eines Pferdes in Salzkotten-Verne fordert Schadensersatz vom Erzbistum Paderborn. Er behauptet, dass eine kirchliche Veranstaltung dazu geführt habe, dass sich sein Tier verletzt hat.

Heute (Fr., 12.12., 13 Uhr) wird der Rechtsstreit vor dem Paderborner Landgericht verhandelt. Der Kläger fordert einen Schadensersatz in Höhe von rund 160.000 Euro vom Paderborner Erzbistum. 

Er behauptet: Eine vorbeiziehende Wallfahrt habe dafür gesorgt, dass das Pferd von seiner Weide in Salzkotten-Verne ausgebrochen ist. Das Tier sei auf die Straße gelaufen, über ein Auto gesprungen und dabei gestürzt. 

Aus Sicht des Klägers hatte sein Pferd vorher einen Wert von mindestens 150.000 Euro. Durch den Sturz sei es jetzt aber wertlos. Deshalb will der Halter das Erzbistum dafür zur Rechenschaft ziehen.