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Vater gesteht im Paderborner Landgericht mehr als 300 sexuelle Übergriffe auf seine Tochter

Vor dem Paderborner Landgericht muss sich ein Vater verantworten, der seine Tochter mehr als 300-mal sexuell missbraucht haben soll. Am ersten Prozesstag legte der 41-Jährige aus dem Kreis Paderborn ein Geständnis ab. Damit blieb der heute 23-jährigen Frau eine Aussage vor Gericht erspart. 

Ihr Vater soll sie schon als ganz kleines Kind missbraucht haben. Als das Mädchen 15 Jahre alt war, hörten die Übergriffe dann auf. 

Der jungen Frau geht es heute schlecht. Ihr Lebensgefährte schilderte am ersten Prozesstag, dass sie unter starken Ängsten leide und nur unter großen Anstrengungen die Wohnung verlasse. 

Ans Licht kamen die Taten, weil das Opfer nach und nach ihrem Lebensgefährten davon erzählte. In dem Prozess sagte auch die Schwester des Angeklagten aus. Sie fand es damals komisch, dass niemand beim „Gute-Nacht-Ritual“ von Vater und Tochter dabei sein durfte.  

Der Prozess wird in der nächsten Woche fortgesetzt.