Weiterhin anonyme Spurensicherung in der Paderborner St. Louise-Klinik
Die anonyme Spurensicherung für Opfer sexueller Gewalt geht in der Paderborner Frauenklinik St. Louise weiter – zumindest vorerst. Das hat das Krankenhaus auf Radio Hochstift-Anfrage erklärt.
Allerdings steht dafür weiterhin zu wenig Geld zur Verfügung. Ein Sprecher versichert uns: Den St. Vincenz-Kliniken sei es sehr wichtig, Mädchen und Frauen nach einem sexuellen Übergriff zu helfen und Beweise zu sichern. Allerdings benötige die Paderborner St. Louise-Klinik für das freiwillige Angebot mehr Unterstützung.
Die Spurensicherung ist schon länger ungenügend finanziert. Laut der Paderborner SPD hat das Land Zuschüsse reduziert.
Seit Anfang September liegt ein neuer Vertrag vor. Das Krankenhaus wartet mit der Unterschrift noch, bis offene Fragen geklärt sind. Bisher würde die Verantwortung hin und her geschoben, man sei aber optimistisch.
Pro Jahr lassen in Paderborn bis zu zehn Frauen kostenlos Spuren eines Übergriffs sichern.
Kontakt:
Anonyme Spurensicherung in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise
Husener Straße 81, 33098 Paderborn
Tel. 05251 / 86 40, Rund um die Uhr, anonym und kostenlos
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