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Zerstörte Nixdorf-Immobilie: Stadt Paderborn erlässt Betretungsverbot

Im Thema der leerstehenden Nixdorf-Immobilie an der Riemekestraße 160 zieht jetzt auch die Stadt Paderborn die Reißleine. Seit heute (Di., 10.03.) gilt offiziell ein sogenanntes Betretungs- und Befahrungsverbot für das gesamte Grundstück. Die Stadt begründet die Maßnahme auch mit der Verletzungsgefahr.

Die Stadt spart bei der Beschreibung des Geländes und des ehemaligen Nixdorf-Gebäudes G auch nicht mit deutlichen Worten. Die Behörde spricht von einem „desolaten Zustand“ und einer „erheblichen Gesundheitsgefährdung“ für Leute, die sich illegal am und im Gebäude aufhalten. Neben Scherben gebe es beispielsweise ungesicherte Lichtkuppeln, unter denen es mehrere Meter in die Tiefe gehe. 

Wird künftig jemand auf dem Grundstück Riemekestraße 160 erwischt, wird unter Umständen ein Zwangsgeld in Höhe von 1.000 Euro fällig. 

Radio Hochstift hatte vor knapp zwei Wochen umfangreich über die Immobilie berichtet.