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Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Hochstift keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Kreispolizei Paderborn und Höxter zur Verfügung gestellt.
 

Safer Internet Day: Präventionsberater der Polizei warnt vor Anlagebetrug im Internet / Kriminalhauptkommissar Albert

Kreis Höxter (ots) - Kreis Höxter. Am 10. Februar ist der "Safer Internet Day": Zu diesem Anlass warnt die Polizei im Kreis Höxter vor Anlagebetrug. Der so genannte "Cybertrading Fraud" nimmt weiter zu und verursacht jährlich Schäden in Millionenhöhe. Besonders perfide ist dabei der sogenannte Trading-Scam, warnt Kriminalhauptkommissar Albert Ecke, Präventionsberater der Polizei in Höxter.

"Die Täter arbeiten hochprofessionell und gezielt. Sie nutzen das Vertrauen der Menschen aus und setzen auf psychologischen Druck", erklärt Albert Ecke. Über täuschend echt gestaltete Internetseiten, soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Telefonanrufe werden potenzielle Opfer angesprochen. Versprochen werden schnelle Gewinne durch angeblich sichere Geldanlagen, häufig im Bereich Kryptowährungen, Devisenhandel oder sogenannte Differenzkontrakte.

Der Ablauf ist dabei oft ähnlich: Zunächst wird mit kleinen Beträgen ein scheinbarer Gewinn erzielt, der im Online-Konto sichtbar ist. Diese Anzeige ist jedoch manipuliert. In der Folge drängen die Betrüger ihre Opfer dazu, immer höhere Summen zu investieren. Wer sein Geld auszahlen lassen möchte, soll plötzlich zusätzliche Gebühren, Steuern oder Sicherheiten zahlen - danach bricht der Kontakt ab, das Geld ist verloren.

"Das ist kein Einzelfall und trifft längst nicht nur ältere Menschen", betont Albert Ecke. "Viele Betroffene sind gut informiert, beruflich erfolgreich und dennoch hereingefallen. Die Täter sind rhetorisch geschult und wissen genau, wie sie Vertrauen aufbauen."

Typische Warnzeichen für Anlagebetrug sind unter anderem: - außergewöhnlich hohe Gewinnversprechen bei angeblich geringem oder keinem Risiko - unaufgeforderte Kontaktaufnahme per Telefon, WhatsApp, Telegram oder E-Mail - Aufforderungen, schnell zu investieren oder Entscheidungen sofort zu treffen - Bitten um persönliche Daten, Ausweiskopien oder Zugangsdaten zum Online-Banking - Überweisungen auf ausländische Konten oder Zahlungen über Kryptowährungen

"Wer unter Zeitdruck gesetzt wird oder das Gefühl hat, etwas geheim halten zu müssen, sollte sofort misstrauisch werden", so Ecke weiter. "Seriöse Finanzanbieter rufen nicht unaufgefordert an und drängen nicht zu schnellen Entscheidungen."

Die Polizei rät dringend dazu, vor jeder Geldanlage die Seriosität des Anbieters zu prüfen - etwa durch eine Recherche bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Auch Gespräche mit Familie, Freunden oder unabhängigen Fachleuten können helfen, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen.

"Mein wichtigster Rat lautet: Überweisen Sie kein Geld, bevor Sie sich nicht umfassend informiert haben", sagt Albert Ecke. "Und wenn Sie Zweifel haben, holen Sie sich Hilfe - lieber einmal zu viel als einmal zu wenig."

Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Anlagebetrugs geworden zu sein, empfiehlt die Polizei, umgehend Anzeige zu erstatten. Schnelles Handeln kann in Einzelfällen helfen, weitere Schäden zu verhindern.

Die Kreispolizeibehörde Höxter bietet Bürgerinnen und Bürgern zudem kostenlose Beratungen zum Thema Anlagebetrug und andere Betrugsmaschen an. Kriminalhauptkommissar Albert Ecke steht als Präventionsberater telefonisch zur Verfügung unter 05271/962-1351.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Höxter - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Bismarckstraße 18 37671 Höxter

Telefon: 05271 / 962 -1521 E-Mail: pressestelle.hoexter@polizei.nrw.de hoexter.polizei.nrw

Ansprechpartner außerhalb der Bürozeiten: Leitstelle Polizei Höxter Telefon: 05271 962 1222

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