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Hannover/Hamburg | «Lassen es krachen» - 40 Jahre Fury in the Slaughterhouse
Rockband aus Hannover
Hannover/Hamburg (dpa) - Vor dem 40. Jubiläum seiner Band Fury in the Slaughterhouse hat Frontsänger Kai Wingenfelder auch über den Abschied von der Bühne gesprochen. In dem Moment werde er sich auf das Urteil seiner Frau verlassen. «Meine Frau würde sagen: "Junge, du siehst scheiße aus auf der Bühne, lass das mal bleiben." Und wenn meine Frau das sagt, dann hat sie recht», verriet Wingenfelder in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Noch aber denkt die Rockband aus Hannover nicht ans Aufhören. Um ihr Bestehen zu feiern, spielen die Musiker 2027 am 5. und 6. November zwei Arenashows in ihrer Gründungsstadt. «Wir werden es krachen lassen und es wird Überraschungen geben», sagte Wingenfelder. Auf welche Special-Gäste sich die Fans freuen können, sei aber noch geheim.
In den 90er Jahren gehörten die Musiker rund um die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder zu den erfolgreichsten deutschen Rockbands und erreichten auch Chartplatzierungen in den USA. Große Erfolge feierten sie mit Songs wie «Won`t Forget These Days» oder «Time To Wonder».
2008 löste sich die Band offiziell auf und spielte im Anschluss nur noch vereinzelte Konzerte. 2017 fanden die Musiker wieder zusammen.
Fury und Hannover - eine gegenseitige Liebe
«Es gibt nicht viele Bands, die 40-jähriges Jubiläum feiern können. Auch wenn wir den Break in der Mitte hatten. Aber der ist wichtig gewesen, weil wir danach wieder wussten, was wir an uns hatten und was es wert ist», sagte Wingenfelder.
Mit den Arena-Konzerten kehrt die Band dorthin zurück, wo für sie alles begann. Ohne Hannover hätte es Fury in the Slaughterhouse vielleicht nie gegeben, erklärt Wingenfelder. Dort gab es demnach faire Gagen, volle Clubs und eine Musikszene, die sich gegenseitig unterstützte. Es sei eine gegenseitige Liebe zwischen Hannover und der Band.
Noch keine Abschiedstour
Für ein nächstes Album von Fury in the Slaughterhouse würde er sich gerne mit der «Kapelle» in eine schöne Bude einmieten, einen Koch mitnehmen und dort Songs schreiben. Denn wichtig ist für Wingenfelder: Spaß an der Musik. Der Sänger ist davon überzeugt, dass man ohne Spaß keine guten Songs mache. Seinem jüngeren Ich würde er deshalb hauptsächlich raten: «Hab Spaß, Junge! Alles wird gut!»
© dpa-infocom, dpa:261031-930-921759/1
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