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Berlin | Phishing-Gefahr: Paypal-Nutzer im Visier von Betrügern

Felix Kästle/dpa/dpa-tmn | Paypal-Kunden sind ein beliebtes Ziel von Betrügern. Jetzt bloß nicht verunsichern lassen von gefälschten Mails, die angeblich von Paypal kommen.

Änderung zum 31. März

Berlin (dpa/tmn) - Zum kontaktlosen Bezahlen haben viele auf ihrem Android-Smartphone Paypal mit Google Pay verknüpft. Die Möglichkeit dazu endet aber am 31. März.

In diesem Kontext könnte eine aktuelle Paypal-Phishing-Kampagne, vor der die Verbraucherzentralen warnen, eine besonders große Bedrohung darstellen: Denn sollten Empfängerinnen und Empfänger schon von anstehenden Änderungen bei Paypal gehört haben, könnten sie die Phishing-Mail vorschnell fälschlich in diesen Kontext einordnen und für echt halten.

Keine Panik: Niemand hat irgendeine Bezahlmethode entfernt

In den Phishing-Mails, die vom Design her offiziellen Nachrichten des Bezahldienstes täuschend echt nachempfunden sind, wird behauptet: «Ihre Karte wurde aus Ihrem Paypal-Konto entfernt», es seien keine Transaktionen mehr möglich, man solle seine «Kreditkartendaten aktualisieren».

Das ist frei erfunden, weshalb die Verbraucherschützer dringend raten, die Nachricht zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Denn wer dem «Aktualisieren»-Link folgt, läuft Gefahr, am Ende seine Paypal-Zugangsdaten preiszugeben.

Bestehende Verknüpfungen bleiben erst einmal aktiv

Fakt hinsichtlich der langsam auslaufenden Kooperation von Paypal und Google ist dem Bezahldienst zufolge: An einer bestehenden Verknüpfung von Paypal in der Google Wallet ändert sich bis auf weiteres nichts - allerdings nur so lange man diese nicht selbst entfernt, sein Telefon zurücksetzt oder gar das Smartphone wechselt. Denn das Erstellen neuer Paypal-Verknüpfungen sei ab dem 31. März eben nicht mehr möglich.

Dass die Unternehmen beim mobilen Bezahlen beginnen, getrennte Wege zu gehen, liegt daran, dass man schon seit geraumer Zeit auch direkt über die Paypal-App auf Android-Smartphones drahtlos bezahlen kann.

© dpa-infocom, dpa:260326-930-870165/1