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Paderborner Kreisliga-Prozess könnte mit 15.000 Euro-Vergleich enden

Der Zivilprozess um ein Kreisliga C-Fußballspiel steht vor dem Paderborner Landgericht vor einer Lösung. Der Kläger könnte in einem Vergleich 15.000 Euro bekommen, gefordert hatte er 25.000 Euro Schmerzensgeld. Fest steht das aber noch nicht.

15.000 Euro sind genau die Summe, die die Versicherung des beklagten Torwarts der FSV Bad Wünnenberg-Leiberg bereit ist zu zahlen. 

Zwei Wochen hat der Kläger Zeit, sich zu überlegen, ob das Geld für die Dienstausfälle und befürchteten bleibenden Schäden ausreichend ist. Damit wäre dann alles vom Tisch. Ansonsten liegt der Ball wieder bei den Richterinnen und Richtern, die entscheiden müssen. 

Hintergrund des Falls: Ein Stürmer des SV 21 Büren beschuldigt den gegnerischen Torwart, ihn durch ein höchst brutales, äußerst unsportliches Foul absichtlich verletzt zu haben. Er hatte sich dabei das Waden- und das Schienbein gebrochen. Der Torwart beteuert, bei der Grätsche keine bösen Absichten gehabt zu haben.