2:0-Sieg: SC Paderborn überzeugt gegen Kaiserslautern
Mit einem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit hat der SC Paderborn das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern entschieden.
Das 2:0 ist der dritte Sieg hintereinander und bringt den SCP in der Tabelle mit jetzt 14 Punkten zumindest vorübergehend auf Rang vier der Zweitliga-Tabelle. Zusätzlich spielte Paderborn zum vierten Mal in Folge zu Null und ist damit inzwischen seit 419 Minuten ohne Gegentreffer.
Der SCP musste mit Raphael Obermair und überraschend auch Abwehrchef Felix Götze zwei Leistungsträger ersetzen. Paderborn ging mit der jüngsten Zweitliga-Startelf seiner Vereinsgeschichte auf den Platz, hatte die Partie von Beginn an im Griff und zeigte den 14.520 Zuschauern in der Home Deluxe Arena erneut eine überzeugende Leistung. Das galt auch für die erste Halbzeit, als die Gäste aus der Pfalz noch zu elft waren.
Einziges Paderborner Manko war auch in diesem Spiel zunächst die mangelnde Chancenverwertung. Sie gipfelte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in einem verschossenen Foulelfmeter: FCK-Torwart Julian Krahl konnte den Schuss von SCP-Stürmer Filip Bilbija abwehren. Den Strafstoß hatte Lauterns Maxwell Gyamfi verursacht, der für sein Foul auch die rote Karte sah (45. + 3 Min.).
Nach dem Seitenwechsel holte Bilbija dann seinen vierten Saisontreffer nach. Er drückte eine flache Hereingabe von Calvin Brackelmann aus kurzer Distanz zur hochverdienten Führung über die Linie (1:0, 50. Min).
Kurz danach jubelten die Paderborner Fans schon wieder. Diesmal traf Laurin Curda mit einem artistischen Volleyschuss, der an einen Kung Fu-Sprung erinnerte (2:0, 53. Min.). Die Flanke kam von Neuzugang Ruben Müller bei seinem Startelf-Debüt.
Im weiteren Verlauf kontrollierte Paderborn das Spiel mit einem Mann mehr auf dem Platz fast problemlos, verpasste aber mehrfach gute Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Das rächte sich fast in der 77. Minute. SCP-Keeper Dennis Seimen hielt aber die Null hinten fest, als er eine Riesenchance der Gäste entschärfte. Lauterns Stürmer Dickson Abiama war alleine auf das Paderborner Tor zugelaufen.
Am kommenden Freitag (03.10.25, 18.30 Uhr) wartet auf den SCP ein Flutlichtspiel. Dann tritt er bei Eintracht Braunschweig an.
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