Tödlicher Jagdunfall in Warburg: Starb Jäger durch Querschläger?
Ein Querschläger hat möglicherweise zum Tod eines Jägers im Januar in Warburg-Nörde geführt. Die Paderborner Staatsanwaltschaft hat jetzt neue Ermittlungserkenntnisse bekanntgegeben. Sicher festgestellt werden konnte demnach, dass das 23-jährige Opfer nicht durch das vollständige Projektil der Waffe verletzt wurde.
Nicht ausgeschlossen ist also, dass der Schuss nicht unmittelbar auf den Paderborner abgegeben wurde. Möglich ist, dass das Projektil vorher in irgendeiner Art und Weise abgelenkt wurde. Im August soll ein in Auftrag gegebenes Gutachten weitere Untersuchungsergebnisse bringen. Klar ist auch, dass sowohl das Opfer als auch der mutmaßliche 22-jährige Schütze über eine Jagderlaubnis verfügten.
Ein vorliegender Chatverlauft stützt demnach auch die Schilderungen von zwei Zeugen. Sie sagten aus, dass die Schussabgabe in der Annahme erfolgt sei, dass es sich bei dem Ziel um ein Wildschwein handele. Der mutmaßliche Schütze schweigt bisher.
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