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Feuerwehrgerätehaus in Etteln liegt in Schutt und Asche

In der Nacht zu Mittwoch (05.08.) ist das Feuerwehrgerätehaus in Borchen-Etteln in Flammen aufgegangen. Als die Einsatzkräfte ankamen, stand die Halle schon in Vollbrand. Sie ist für drei Fahrzeuge ausgelegt gewesen.

Alle drei brannten komplett aus. Bis zu 150 Einsatzkräfte waren in der Spitze vor Ort. Ein Feuerwehrmann atmete zu viel Rauchgas ein bei dem Versuch, noch eines der Löschfahrzeuge aus der Halle zu fahren. Er wurde vor Ort versorgt.

Zwei weitere Feuerwehrleute wurden verletzt - eine Frau musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

Die Altenau fließt zwar direkt neben dem Feuerwehrgerätehaus, führt aktuell aber kein Wasser. Die Wasserversorgung musste daher mit dem Hydrantennetz sichergestellt werden.

Der hintere Teil des Feuerwehrgerätehauses konnte gerettet werden. Darin befinden sich der Schulungsbereich, eine Garage und die Sanitäranlagen. Dort lief nur Löschwasser hinein.

Möglicherweise löste ein technischer Defekt an einem der Löschfahrzeuge den Brand aus. Der Schaden wird wohl in die Millionen gehen. 

Weil die Ettelner Feuerwehr normalerweise auch für Autobahneinsätze zuständig ist, wurde schon am frühen Morgen entschieden, dass erst einmal Kirchborchen diese Aufgabe übernimmt.

Brennt es in Etteln, rücken im Normalfall jetzt Alfen oder Kirchborchen aus.

Vom Feuerwehrgerätehaus in Etteln sind nur noch Ruinen übrig

Foto: Freiwillige Feuerwehr Borchen