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Stadt Paderborn rutscht 2027 in die Haushaltssicherung
Im Paderborner Hauptausschuss wurde am Abend (Di., 09.12.) eine Hiobsbotschaft verkündet: Die Stadt Paderborn rutscht, Stand jetzt, ab 2027 in die Haushaltssicherung.
Die erwarteten Defizite im städtischen Haushalt liegen zwischen 2025 und 2029 jährlich bei knapp 50 bis knapp 75 Millionen Euro. Das ist deutlich mehr als erlaubt. Deshalb geht es für die größte Stadt im Hochstift im Jahr 2027 erstmals in die Haushaltssicherung – eine Art Planinsolvenz. Die Stadt muss dem Kreis Paderborn als Aufsichtsbehörde einen Zehn-Jahres-Plan vorlegen, wie sie künftig wieder einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren kann.
Fest steht: Es muss gespart werden, parallel sollen die Einnahmen erhöht werden. Konkrete Vorschläge, wie der Schuldenberg abgebaut werden könnte, hat die Stadtverwaltung noch nicht genannt. Dies soll jetzt gemeinsam mit der Politik diskutiert werden.
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