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Tödlicher Liboristreit in Paderborn: Bewährung für Angeklagten

(Symbolbild)

Der tödliche Liboristreit in Paderborn ist juristisch aufgearbeitet.

Das Landgericht hat den Angeklagten nach zwei Verhandlungstagen verurteilt: Er hat 21 Monate Haft auf Bewährung erhalten und muss 200 Sozialstunden leisten.

Der Vorsitzende Richter sagte in der Urteilsbegründung, der 60-jährige Beschuldigte habe sicher nicht den Tod seines Kontrahenten gewollt. Am ersten Liborisamstag hatte er sich in einem Biergarten mit einem Rentner aus Borchen über eine Tüte mit Müll gestritten.

Dabei griff der Rentner dem 60-Jährigen in den Nacken. Daraufhin bekam der Borchener die Faust seines Gegenübers ins Gesicht.

Der 71-jährige stürzte ohne jede Reaktion rückwärts und schlug mit dem Kopf auf. Er starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Ein Rechtsmediziner erklärte, auch eine sofortige Operation hätte den Borchener nicht retten können.

Der Angeklagte bereut das Geschehen und leidet darunter nach eigenen Angaben stark.