Blutige Attacke in Paderborn: Zwei Jahre Gefängnis
„Ich habe selten eine so schwere Verletzung gesehen“: So hat sich eine Richterin am Paderborner Amtsgericht geäußert. Im Prozess um einen blutigen Angriff am Berliner Ring in Paderborn hat der Täter zwei Jahre Gefängnis erhalten.
Der 45-jährige Paderborner hatte am ersten Mai dieses Jahres einen Bekannten mit einem Messer am Oberarm verletzt. Das Opfer überlebte nur dank einer Notoperation.
Mit den Folgeschäden hat der 42-Jährige bis heute zu kämpfen. „Ich kann nicht mehr heben. Außerdem ist alles taub“, so das Opfer im Gerichtssaal wörtlich.
Etwas unklar blieb bis zuletzt, warum der Verurteilte am Maifeiertag ausrastete. Möglicherweise hatte er den 42-Jährigen unter Drogen stehend schlicht verwechselt.
Der 45-Jährige war bereits vorbestraft – auch deshalb wurde die Haftstrafe nicht zur Bewährung ausgesetzt.
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