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Kritik an geplanter Bettensteuer in Paderborn

Die Pläne der Stadt Paderborn, ab 2026 eine sogenannte Bettensteuer einzuführen, stoßen weiter auf Kritik. IHK und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband beziehen jetzt nochmal zusammen mit der Paderborner Werbegemeinschaft Stellung.

Nach den Vorstellungen der Stadt Paderborn soll künftig eine Abgabe in Höhe von drei Prozent auf Übernachtungen in Hotels, Pensionen und ähnlichen Unterkünften erhoben werden. 

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es das falsche Signal. Eine zusätzliche Steuer würde insbesondere kleinere, inhabergeführte Betriebe unverhältnismäßig treffen“, heißt es in der Stellungnahme. 

Der DEHOGA Ostwestfalen glaubt, dass die Steuer – wie schon in anderen Städten – zu einem Rückgang der Übernachtungszahlen führen könnte. Die Werbegemeinschaft Paderborn befürchtet, dass Gäste auf Nachbarstädte ausweichen könnten.