Lebensgefahr: Gleisläufer geht über zwei Viadukte und sorgt bei Altenbeken für Streckensperrung
Dieser ausgedehnte Winterspaziergang hat nicht nur für viele Zugverspätungen, sondern auch einen langwierigen Polizeieinsatz gesorgt. Zwischen Altenbeken und Paderborn-Benhausen war gestern (So., 04.01.) ein sogenannter Gleisläufer unterwegs.
Ein Lokführer hatte den Mann am Sonntagvormittag in den Gleisen gesehen und die Beamten verständigt. Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Polizei Paderborn nahmen daraufhin die Suche auf. Weil das Gelände entlang der Strecke nur schwer zugänglich war, konnte die Polizei den Mann erst nach mehr als einer Stunde und sechs Kilometern Fußmarsch nahe Paderborn-Neuenbeken ausfindig machen.
Warum der 39-Jährige so lange in den Gleisen unterwegs war, konnte er nicht schlüssig erklären. Unter anderem hatte er bei seinem Marsch auch zwei Viadukte überquert. Gegen den Mann wurde ein Verfahren eingeleitet. Die fast eineinhalb Stunden lange Sperrung der Strecke verursachte bei 14 Zügen insgesamt mehr als sieben Stunden Verspätung.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren durch den unbefugten Aufenthalt in den Gleisen. Züge nähern sich schnell und oft kaum hörbar, sie können nicht ausweichen und haben Bremswege von teilweise mehr als einem Kilometer. Es besteht höchste Lebensgefahr.
Weitere Nachrichten
Schlagzeilen
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Blond oder schwarz: Debatte über die schöne Helena
Stars & Sternchen