Nach fragwürdiger Diagnose: Stadt Höxter beendet Zusammenarbeit mit Arzt
EXKLUSIV Nach der fragwürdigen Einweisung eines Höxteraners in die Psychiatrie hat der Fall auch für den beteiligten Arzt Konsequenzen: Die Stadt Höxter wird künftig nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten.
"Eine weitere Einbindung des Mediziners ist nicht vorgesehen", so die Stadt Höxter auf Radio Hochstift-Anfrage. Vor wenigen Tagen hatte die Behörde den Arzt noch als "erfahrene Fachkraft" im Bereich der Eil-Zuständigkeit für einstweilige Unterbringungen bezeichnet.
Fakt ist allerdings: Der Mediziner, der bereits Mitte 80 ist, arbeitete in seiner beruflichen Laufbahn als Chirurg und nicht im Bereich der Psychiatrie. Seit 20 Jahren praktiziert er nicht mehr. Im konkreten Fall bemängelte auch das Paderborner Landgericht die fehlenden Qualifikationen des Mediziners bei Fragen zu einstweiligen Unterbringungen.
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