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Nach Paderborner Juwelierüberfall: Angeklagter legt Geständnis ab

Über fünf Jahre nach dem brutalen Überfall auf einen Juwelier in der Paderborner Innenstadt steht der dritte mutmaßliche Täter vor Gericht. Zwei Frauen aus Hameln wurden bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Der 42-jährige Angeklagte war nach der Tat geflüchtet und hatte sich nach Griechenland abgesetzt. Am ersten Prozesstag räumte er den Raub über seinen Anwalt ein. Damit, so hatte das Gericht ihm im Vorfeld zugesichert, bekommt er höchstens eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren. 

Das Opfer schilderte noch einmal den Überfall. Der Paderborner Juwelier wurde damals unter anderem mit einem Elektroschocker traktiert, mit einer Pistole geschlagen und mit Reizgas besprüht. Er leidet noch heute an den Folgen. Mittlerweile hat er Sehstörungen, wahrscheinlich durch die Elektroschocks. 

Eine Entschuldigung des Angeklagten lehnte der 69-Jährige ab. Das bringe nichts. 

Ein Urteil soll Ende des Monats fallen.