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Tödlicher Jagdunfall bei Warburg: Sachverständige stellen Unfall nach

Foto: Feuerwehr Warburg

Knapp zwei Wochen nach dem tödlichen Jagdunfall bei Warburg laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Nach Radio Hochstift-Infos hat die Staatsanwaltschaft jetzt ein Sachverständigengutachten bei einem Institut in Altenbeken-Buke in Auftrag gegeben.

Die Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen, kurz DEVA, wird die Unfallsituation vor Ort nachstellen. Die Sachverständigen sollen klären, wie die Sicht im Wald zwischen Nörde und Rimbeck war und ob der Schütze das Opfer als Mensch hätte erkennen können oder müssen. 

Bei der Frage nach dem Schusswinkel müssen gegebenenfalls auch noch Experten des Landeskriminalamtes hinzugezogen werden. Auch die beim tödlichen Jagdunfall beteiligten Jäger sollen Ermittlern vor Ort noch einmal erklären, wo sie zum Unfallzeitpunkt saßen oder standen. 

Ein 23-jähriger Paderborner wurde bei einer Jagd tödlich im Bereich der rechten Schulter getroffen.