Warburg bewirbt sich als Eröffnungsstadt für Tag des offenen Denkmals
Warburg möchte Eröffnungsstadt beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals im September nächsten Jahres werden.
Die historische Altstadt biete den idealen Rahmen für eine solche Veranstaltung. Die Hansestadt will damit nach eigenen Aussagen zeigen, dass herausragende Denkmalpflege nicht nur in Metropolen stattfindet.
Dabei kann sie anführen, dass es in Warburg nicht weniger als 450 Denkmäler aus neun Jahrhunderten gibt. Im Durchschnitt kommt dort also ein Denkmal auf rund 50 Einwohner. In diesem Jahr war die Stadt Bamberg Ausrichterin der Eröffnungsveranstaltung des Tags des offenen Denkmals. Dort strömten an diesem Tag rund 10.000 Menschen in die Denkmäler – und gut 1.000 verfolgten das Live-Programm auf dem Marktplatz.
Mit einem ähnlichen Ansturm könnte wohl auch Warburg rechnen, wenn die Stadt den Zuschlag bekommt. Schirmherr der Großveranstaltung ist der Bundespräsident. Er ist bei den Eröffnungen meistens auch persönlich anwesend.
Im Schnitt bewerben sich jährlich etwa zehn Städte um die Ausrichtung.
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